Namibia

Namibia, wir kommen!
Am 28.03.2019 fahren wir SUMO nach Antwerpen zur Verschiffung nach Walvis Bay, Namibia.

Noch ein wenig Papierkram und dann ab auf den Verschiffungsparkplatz

Viel Stau bei der Anfahrt, etwas rumgesucht, bis wir am richtigen Kai waren, aber dann ging alles ganz flott. Anfang Mai fliegen wir hinterher.

SUMO ist am 23. April in Walvis Bay angekommen.

07. Mai 2019

Heute geht es los. Zuhause ist alles versorgt, unser Sohn hütet nun das Haus, Freunde und Nachbarn kümmern sich um Garten, Autos, Haustechnik und vieles andere.

Um 13 Uhr bringt uns ein Taxi nach Siegburg, wo wir den ICE zum Frankfurter Flughafen nehmen. Da wir früh da sind, lassen wir es uns in der LH Business Lounge gut gehen. Der Flug geht pünktlich ab.

Unser Flug

Der Service von Condor ist wie immer sehr gut, ein paar wenige Stunden können wir auch schlafen.

08. Mai 2019
Ankunft in Windhoek sogar 15 Minuten früher um 6 Uhr.

Am Airport von Windhoek dämmert es

Dafür aber eine Riesenschlange bei der Passkontrolle. Als wir endlich durch sind, wechseln wir Geld, stellen uns bei MTC an, um eine prepaid SIM-Karte zu erwerben und stehen dann noch mal ewig bei der Autovermietung.
Endlich haben wir unseren Toyota und machen uns auf den Weg nach Walvis Bay.
Das erste (und einzige) Wildlife, das wir sehen, sind Paviane und Termitenbauten.

Erstes Landschaftsbild von unterwegs

Nach langen 5 Stunden erreichen wir die einzige Hafenstadt Namibias: Walfischbucht (Walvis Bay). Nach etwas Gesuche, finden wir unseren Verschiffungsagenten, regeln die letzten Formalitäten (hauptsächlich latzen) und holen SUMO aus einer Lagerhalle. Dann fahren wir gemeinsam zurück nach Swakopmund. Auf dem Resort und Campingplatz „Alte Brücke“ haben wir einen super Stellplatz reserviert. Nah am Strand, auf feinem Rasen stellen wir SUMO ab. Wir haben ein eigenes, privates Badezimmer, Strom, Wasser, Grillstelle und ein Spitzen-Restaurant auf dem Platz.
Nach einigem Geräume, Wassertank füllen, Gas anschließen usw., laben wir uns am reichhaltigen Buffet des Restaurants „Old Steamer“- sehr zu empfehlen und sehr preiswert. Danach fallen wir nur noch in die Kojen.

09.Mai 2019

Nach einem prima Frühstück im Conference Center des Resort ist räumen angesagt. Alles muss wieder an seinen gewohnten Platz. Die Fahrkabine hatten wir für dir Überfahrt ja völlig leer geräumt.

SUMO am frühen Morgen

Gegen Mittag sind wir endlich damit fertig.
Nun geht es mit dem Toyota ab zum Großeinkauf und noch mal zu einer Bank.
Nach Verstauen aller Lebensmittel (es gab haufenweise deutsche Waren im Supermarkt) verschnaufen wir eine Weile und machen uns dann auf zum Jetty von Swakopmund.

Jetty von Swakopmund (Restaurant ganz am Ende)

Wir bekommen gerade noch einen letzten Tisch im Fischrestaurant „Jetty 1905“  am Ende des Jetty. Über den Wellen mit Blick auf den Atlantik und Swakopmund mit seinem rot-weißen Leuchtturm, der auch in Ostfriesland stehen könnte, lassen wir uns leckeres Sushi schmecken.

10. Mai 2019

Nach dem Frühstück fahren wir nach Walvis Bay zurück. Flamingos fotografieren ist angesagt. Die gesamte große Walfischbucht ist von tausenden diese Watvögel  belagert, die ihre Schnäbel durch das seichte Wasser der Priele ziehen.

Ein kleiner Ausschnitt der Flamingoplage

Nach langer Beobachtung der rosa Wattplage geht es wieder nach Swakopmund zurück. Wir besorgen uns ein Permit für den „Namib Naukluft Park“, den wir um Walvis Bay herum am Montag erkunden wollen. Danach schlendern wir durch die Altstadt  mit schönen alten Häusern

Woermannhaus und Damaraturm

und weiter zum weithin sichtbaren Leuchtturm

Das Wahrzeichen von Swakopmund

Er wurde 1902 von der Deutschen Schutztruppe gebaut. 1910 wurde der Turm auf ein Höhe von insgesamt 28 Meter erweitert. Wir kaufen noch ein Brot bei einem (deutschen?) Bäcker und gönnen uns dann eine Pause in Anton’s Café. Standardbestellung für Deutsche ist hier: Schwarzwälder Kirschtorte – mindestens so gut wie in Tübingen.

Deutscher geht es kaum…


Wir fahren zum Nobel-Hotel Swakopmund (ehemals der alte Bahnhof).

Hotel Swakopmund

Nun wird es Zeit unseren Leihwagen abzugeben. Google Maps führt uns völlig falsch, eine nette Dame in einem Büro zeigt uns den richtigen Weg.
Schnell ist die Autoübergabe erfolgt und wir nehmen uns ein Taxi zurück zum Campingplatz. Ab nun muss SUMO wieder ran bei Ortsveränderungen. Den Abend lassen wir in „Gabriele`s Italian Pizzeria“, nicht weit vom Campingplatz, ausklingen.

11. Mai 2019

Elke:
Um 8 Uhr ist die Abholung zur ‚Little 5‘ Desert Tour. Es ist neblig und feuchtkalt…und wir erfahren so auch, wie sich die Pflanzen und Tiere in der Wüste mit Wasser versorgen.

Mit einem Landy durch die Wüste

Es gibt Käfer und Spinnen,

…die für das Chamäleon ein Leckerbissen sind

 einen Palmetto Gecko,

Kecker Gecko

kragenlose Echsen (Wüstenferraris) und Sidewinder.

Hochgiftig!

Chantal, Fahrerin und Guide, weiß wo sie suchen muss. Sie hat viel zu erzählen über die Wüste bei Swakopmund, man kann mit Fug und Recht sagen: die Wüste lebt!

Stefan:
Unimog Basteleien.

Nach diesem ereignis- und lehrreichen Vormittag bleibt Zeit zum Ausruhen und für eine weitere Erkundung von Swakopmund zu Fuß.

Hohenzollernhaus mit Atlas auf dem Dach

Interessant: „Peter´s Antiques“, lauter alter Kram seit 1890.
Das Brauhaus, das wir nach längerer Suche in einer Seitengasse finden, öffnet leider erst um 18 Uhr. Aber woanders ist es auch nicht schlecht. Nach Snack im „Art Café“  essen wir im „The Tug“ am Jetty zu Abend und können dann noch den Sonnenuntergang genießen.

12. Mai 2019

Heute geht es auf das Meer. Um 8 Uhr werden wir mit einem Minibus abgeholt und nach Walvis Bay gefahren, wo wir einen Katamaran entern.

Jetty zum Boot

Kurz hinter der Anlegestelle, der erste Stopp: neben den allgegenwärtigen Seehunden tauchen plotzlich vier Delfine auf (Typ Flipper).
Etwas weiter schippern wir an tausenden Kormoranen vorbei (es soll hier 450.000 von denen geben).

Kormorane satt!

Dann erreichen wir das Ende der Bucht, mit hunderten von Seehunden und dem zugehörigen Geruch.

Ein Hund am anderen…

Wir fahren etwas raus auf das offene Meer (Seegang!) und haben das Glück Benguela Delfine zu sehen, die gibt es nur hier.

Benguela Delfin, benannt nach der arktischen Meeresströmung, die hier vorbei läuft

Auf der Rückfahrt kommen wir an einer Ölbohrplattform vorbei, die hier zur Reparatur ankert. 

Ölbohrplattform „auf Reede“

Rundherum liegen weitere zugehörige Schiffe im zeitweiligen Ruhestand, bis die Plattform wieder nach Angola zurück geschleppt wird.
Nach allen diesen Erlebnissen werden Sekt und Snacks gereicht, besonders lecker sind die namibischen Austern (Elke sagt yuck!!!).

Schmecken besser als französische Austern und sind fleischiger

Ganz zum Schluss besucht uns noch „Grumpi Niclas“, um seine Fischration abzuholen.

Wo ist mein Hering???

Nach kurzem Stopp bei den Flamingos erreicht unser Bus gegen 14 Uhr wieder den Campingplatz.
Und wir bekommen Besuch. Ein deutsches Ehepaar, das wir auf dem Airport kennen gelernt haben, hat unseren Blog gelesen und wir klönen ein wenig. Natürlich wird auch SUMO inspiziert, auch von unseren Camping-Nachbarn, die sich dazu gesellen.
Muttertag-Abendessen in drei Gängen genießen wir im „Anchor Point“, ganz nah am Campingplatz gelegen.

13. Mai 2019

Heute mussten wir unsere erste „Buschreparatur“ durchführen: Wassereinbruch im Technikkompartment! Problem: der Druckausgleichsbehälter in unserer Wasserleitung war gerissen. Sobald man die Pumpe anstellt dringt kräftig Wasser aus dem Riss. Nach Überlegungen, wo wir vielleicht Ersatz  bekommen, beschließe das Teil auszubauen und mit einem Schlauch zu überbrücken. Dazu muss aber zuerst alles Wasser aus dem Tank raus. 250l können wir schlecht auf unserer Campsite ablassen, also sind wir ein Stück um die Ecke gefahren und haben auf Sand unser Frischwasser abgelassen. Auch der Boiler musste entleert werden. Der Rest war einfach: defektes Teil raus, Schlauch installieren, Wasser wieder auffüllen, Test -alles ok. Wir haben wieder fließendes Wasser im Camper- aber nur dort wo es auch fließen soll!
Nun endlich konnte wir zu unserem Trip zu dem Welwitschias starten. Über Teer, feste Fahrbahn, Gravel und schließlich übles Wellblech geht es in die Wüste.

SUMO gut getarnt in der Wüste

Erste Stopps bei der „Mondlandschaft“

Death Valley läßt grüßen

Endlich kommen wir in den „Welwitschia Plains“ an.

„Welwitschia Plains“

Interessante Pflanzen, uralt und total genügsam in dieser Hölle, denn wir haben mittlerweile 38 Grad und heißen Wind. Im Hochsommer herrschen hier 50-60 Grad.
In Swakopmund sind es bei unserer Rückkehr nur 21 Grad – nur 40 km liegen zwischen den beiden Orten.
Abends dann wieder Buffet im „Old Steamer“. Wir treffen ein Paar, das wir auf der Katamarantour kennen gelernt hatten. Natürlich essen und klönen wir zusammen.

14. Mai 2019

Heute fahren wir durch die Wüste zur „Ilala Private Game Reserve“. Sie gehört einer Bekannten, die Elke in Polen kennen gelernt hat und bei der wir unser Kommen angemeldet haben. Zunächst geht es durch öde, flache und verbrannte Landschaft

Hier ist GAR NICHTS

Erstes Highlight sind drei blühende Köcherbäume.

Aus den Baumrinden stellten die San ihre Pfeilköcher her

Nun geht es stetig bergan und nach 3 Stunden Fahrt erreichen wir die Lodge.

Ilala Lodge

Wir werden von Katja und ihrer Tochter Tatjana sehr freundlich empfangen und rundum versorgt. Ein Amerikaner ist zur Zeit hier Jagdgast, der heute am Morgen ein Bergzebra erlegt hat. Wir reden viel und lassen den Tag am Lagerfeuer ausklingen.

Lagerfeuer in der Wüstenwildnis der Gamsbergregion

15. Mai 2019

Frühstück, relaxen, Mittagessen und Pool-Erfrischung.

Frische 22° im Pool kühlen von 30° herunter

15 Uhr: Wir gehen jagen. Kudus sollen es heute sein. Wir sind eingeladen, an dem nachmittäglichen Game Drive des Hunting Guides und seinem amerikanischen Kunden teilzunehmen. Mit einem 4×4 Pickup geht es auf übelsten Pisten in die Berge. Wir sehen Springböcke, einen Kudu, eine Oryx-Antilope, 10 Berg-Zebras,

Zebraherde, gut getarnt

Paviane und einen Felsadler. Leider oft weiter weg oder so schnell, dass es für ein Foto nicht reicht. Dafür entschädigt die Landschaft die Fotografin

Karg und felsig ist es hier

Leider ist den Kollegen das Jagdglück heute nicht hold. Dafür gibt es einen schönen Sonnenuntergang.

Sunset in den Gamsberg Mountains

Den Abschluß des Tages stellt ein „Brai“ dar: Grillen von Wurst und Fleisch am offenen Feuer.

16. Mai 2016

Heute morgen fährt Katja mit uns noch ein wenig in den Busch, um uns Felszeichnungen zu zeigen. Bei einer wilden Felsformation werden wir fündig.

Hier haben sich die San verewigt

Katja zeigt uns alte „Mahlsteine“, wo deutlicher Abrieb am Stein von Mahlvorgängen erzählt und kleine Felszeichnungen an Abbruchfelsen von der Kunst der San zeugen.

Tiere, die es heute auch noch gibt

Zebrazeichnung an einer anderen Stelle

Nach dem Exkurs in die Steinzeitkultur geht es wieder zurück zur Lodge, wo wir uns fertig zur Abreise machen. Katja inspiziert noch SUMO und dann geht es los auf die Piste. Die Zebrareifen auf dieser Gravelroad sind ziemlich mobil.

In Canada hat SUMO Elche gejagt, hier sind es Bergzebras

Durch schöne, wilde Berggegend geht es über den Gamsbergpass auf über 1800m.

Wildes, (fast) leeres Land

Nach drei Stunden erreichen wir Windhoek. Wir haben uns auf dem „Urban Camping“ Platz angemeldet. Ein schöner Stellplatz mit Schattenzelt, Hängematte und quasi privatem Bad inmitten von Windhoek – was will man mehr.

17. Mai 2019

Nach  einem Vormittag mit duschen, Frühstück, Wäsche abgeben, Unimog Inspektion (irgend etwas klappert, aber ich habe noch nicht herausgefunden was und wo)

SUMO auf dem Urban Campground

werden wir von Jochen mit seinem Pickup abgeholt. Jochen ist Namibier und Tourismusguide und hat einen Unimog 1300L, mit Wohnkabine. Wir wollen heute ausloten, ob wir vielleicht zusammen fahren. Seine deutsche Frau Antje hat sich schwer ins Zeug gelegt und füttert uns mittags und nachmittags durch. Wir bereden viele Dinge und beschließen dann spontan ab Mitte Juni mit ihnen durch Sambia, Malawi, Tansania bis nach Kenia zu fahren. Auf anderer Strecke geht es dann zurück nach Namibia. Die Landeskenntnis der beiden ist ein starkes Argument und zwei Unimogs sind zusammen unschlagbar im Gelände.

18. Mai 2019

Heute schauen wir uns Windhoek an. Mit dem Taxi fahren wir zunächst zu dem Mobiltelefonanbieter MTC, um noch Volumen für lokale Anrufe nachzubuchen. Daten und internationale Anrufe hatten wir schon am Airport aufgeladen. Danach laufen wir zu den wichtigsten Attrationen von Windhoek: Der Kirche (leider zu),

Christuskirche

dem namibischen Unabhängigkeitsmuseum,

Gebaut von Nordkorea (!)

der alten Feste (zu, die alte Südwester-Reiterstatue wurde entsorgt und durch ein „von den Ketten befreit“ Monument ersetzt) und dem Uhrenturm.

Uhrenturm

Sonst bietet Windhoek nicht mehr viel. Elke kauft noch ein Safarihemd, wir holen eine Flasche Gas mit Adapter und nehmen dann ein Taxi zurück zum Campground. Den Abend verbringen wir in „Joe´s Beerhouse“.

19. Mai 2019

Wir verlassen den Campground nach einem letzten Frühstück in der Bar und fahren zum „Superspar“ in den Außenbezirken von Windhoek. Das Finden eines Parkplatzes ist schwierig, da entweder Tiefgarage oder Parkplätze mit Höhenbeschränkung SUMO zuwider sind. Nach einigem rumkurven stellen wir SUMO auf dem Parkplatz von KFC (Kentucky Fried Chicken) ab. Wir müssen ziemlich weit durch eine Einkaufsmall zum Supermarkt laufen, wo wir uns mit weiteren Lebensmitteln eindecken. Dann verlassen wir endlich die Stadt und nehmen Kurs nach Süden. Das heutige Ziel ist die Farm „Gecko Camping“, wo wir einen Platz mit Aussicht gebucht haben. Im Süden von Namibia ist freies Camping verboten und auch kaum möglich, da alles Land Farmland und damit privat ist. Nach etwas Asphalt (B1) biegen wir endlich auf die C14 (Gravel) ab und fahren auf kleinen D-Straßen über den „Spreetshogte Pass“. Wir haben eine tolle Aussicht auf die Berge und die Savanne.

Blick vom Pass

Am frühen Nachmittag kommen wir auf der Farm an.

Farm pickup truck, mint condition, needs some work, great price!

und beziehen unseren „Hilltop Camp“ Platz. Ein selten schöner Platz mit super Aussicht. Einen kleinen Naturpool hat die Farm auch, wo wir uns bei 22° Wassertemperatur erfrischen.

Baden in der ehemaligen Viehtränke

Vom nahen Aussichtspunkt sehen wir mit dem Fernglas einige Springböcke oder Kudus. Am Abend wird erstmals gegrillt

Wer möchte Fleisch?

und danach ein Sundowner beim Sonnenuntergang hinter den westlichen Bergen genossen.

20. Mai 2019

Heute ist Relax-Tag. Nach gemütlichem Frühstück in unserer Stellplatzlaube hängen wir einfach ab und genießen die Aussicht (eine Antilope heute).

SUMO on top of the hill

Nachmittags springen wir wieder in den Pool und genießen nach dem Abendessen den Sonnenuntergang.

Jeden Abend das gleiche Theater…

Wir sind heute echt faule Säcke.

21. Mai 2019

Nach einem leicht überteuerten Frühstück (wie auch anders, die Besitzer sind Schweizer) machen wir uns auf den Weg nach Sesriem.  Nachtanken in Solitaire.

Noch ein Truck 4 sale

Unterwegs kurzer Stopp um endlich mal diese übertriebenen Vogelnester zu fotografiern. Diese Webervögel haben alle die Hybris!

Deutsche Meisen sind viel bescheidener…

In Sesriem angekommen, bekommen wir nur einen Platz auf der Overflow Site. Nicht schön, aber dafür teuer. Wir fahren gleich weiter zum gleichnamigen Canyon (sehr schön), der an seinen dunkelsten Ecken sogar ein paar Wasserpfützen zu bieten hat.

Sesriem Canyon, hier hat es wenigstens Schatten

Danach noch zur Elim Düne,

Sand mit Gras, so what?

die nicht viel her macht, aber gegenüber liegt „Oryx-Valley“, hier tummeln sich die Langhornantilopen, fast schon eine Landplage…

Als Steak oder Ragout sehr lecker…

Am Abend Drinks und Essen im Campingplatz-Restaurant (naja…).

22. Mai 2019

5:30 Uhr klingelt der Wecker und wir machen uns fertig. Um 6:15 stehen wir als dritte vor dem zweiten Gate nach Sossusvlei. Nur wer auf dem Campground übernachtet kann schon um 6:30 Uhr in den Park, alle anderen vor dem 1. Gate erst eine Stunde später. Vor dem 1. Gate hat sich jetzt schon eine riesen Autoschlange gebildet. Das Gate geht auf und das Rennen beginnt. 60 km/h ist die Park-Höchstgeschwindigkeit, an die sich niemand hält. Trotz pechschwarzer Nacht und 85km/h werden wir von einem Fahrzeug nach dem anderen überholt. Jeder muss der erste sein, wenn die Sonne im Sossusvlei aufgeht.

Noch sieht es nach Sonnenaufgang aus, aber die Wolken…

Nach 63 km kommen wir an. Mit Sonnenaufgang wird es aber heute nichts, der Himmel ist bedeckt – Pech! Wir wollen gerade Luft ablassen, um das letzte Tiefsand Stück bis zum letzten Parkplatz zu fahren, als die schwarze Version von Johnny Kontrolleti auftaucht und uns sagt, dass wir mit der „Lorry“ nicht reinfahren dürfen (ja, ich geb‘ es zu, da war ein verblasstes Schild, das „Lorrys“ von der Weiterfahrt ausschloss). Meine Argumente, SUMO sei ein deutscher Pickup und extrem offroad geeignet fruchten nicht. „It`s a lorry“. Punkt. Also müssen wir für ein Land Cruiser Shuttle 160 N$/pp latzen. 10 Minuten später sind wir am letzten Parkplatz. Die ersten Unermüdlichen sind schon dabei die Düne „Big Daddy“ zu erklimmen. Nichts für uns, zwei Schritte vorwärts und ein Schritt rückwärts ist die Schrittweise beim Erklimmen der extrem feinsandigen Dünen.

Sossusvlei ohne Sonne

Leider herrscht kein gutes Fotolicht aufgrund fehlender Sonne, also lassen wir uns nach einem kleinen Rundgang zurück fahren. Als wir wieder bei SUMO ankommen, ist auf dem Parkplatz die Hölle los, die zweite Welle mit Bussen usw. ist eingetroffen es wimmelt nur so von Menschen. Bloß weg hier.

Doch noch einen Sandhaufen mit Sonne und Schatten erwischt!

Wir fahren zurück und stellen uns an der Elimdüne im „Oryx-Valley“ ab. Hier ist niemand und wir können geruhsam frühstücken, umgeben von der Landplage mit den langen Hörnern. Am Schluß zählen wir neun der leckeren Antilopen. Wir verlassen Sesriem und machen uns auf nach Duwisib Castle, wo wir eine Campsite reserviert haben. Auf schöner Strecke (C27) durch die „Namib Rand Nature Reserve“ (Strauße und Landplage) fahren wir bis Betta, wo wir nach links abbiegen und nach einigen km das „Castle“ erreichen. Es ist der ehemalige Wohnsitz eines deutschen Adligen, gebaut 1908/1909 im Stil einer Burg.

Duwisib Castle

Der Bauherr hatte nur kurz seine Freude daran, bei Ausbruch des 1. Weltkriegs musste er sein Domizil räumen. Heute wird es vom NWR als Museum und kleines Hotel betrieben – ganz nett. 
Nach Besichtigung fahren wir um die Ecke zur Duwisib Guest Farm, wo wir SUMO auf einem sehr schönen Stellplatz, mit den besten Sanitäranlagen bisher, zur Ruhe kommen lassen.

Sumo relaxt auf der Duwisib Farm

23. Mai 2019

Wir frühstücken in der Farm und führen eine nette Unterhaltung mit dem Seniorchef. Schafe, Ziegen und Rinder züchten sie hier und wir lernen einiges über Namibia dazu. Wir müssen wieder das Stück zurück bis nach Betta und nehmen nun die D707, die entlang der Namib Naukluft Parkgrenze führt, eine der schönsten Strecken Namibias, wie einer unser Reiseführer sagt. Und noch etwas seltenes erleben wir: Es regnet! Nicht viel aber immerhin. Auf der Strecke komme ich auch erstmalig etwas zum Tiefsandfahren, da die Namib versucht, die Straße zu verschlingen. Mit Allrad, HA-Sperre und Speed auch ohne Luftablassen kein Problem. Unterwegs sehen wir wieder die Landplage und die großen, doofen Vögel.

Immer schön den Kopf in den Sand stecken (oder die Steine)

Wir finden einen wunderschönen Platz in den Tirasbergen (Koch Farm).

Camp in den Tiras-Bergen

Frau Koch bietet uns eine Farmtour mit ihrem Vormann (ein Nama) an, der uns 80 Minuten auf dem Farmland herum fährt und alles zeigt (Felsformationen,

Den konnte ich gerade noch festhalten

eine alte San-Lagerstätte mit Steinwerkzeugen und Felszeichnungen, diverse Pflanzen und eine Spitzen Aussicht)

Blick auf die Namtib

und das alles mit nur drei oder vier Worten, die er während der schönen Tour von sich gibt.
Am Abend machen wir ein zünftiges Braii (BBQ) – ich passe mich langsam den lokalen Ausdrucksweisen an.

24. Mai 2019

Der heutige Tag führt uns nach Lüderitz. Die Strecke ist größtenteils langweilig und flach, nur ein paar Wildpferde hinter Aus (Ort) lockern die Szenerie auf. In Lüderitz angekommen

Konterfei des Gründers

„sichern“ wir uns zunächst einen Stellplatz auf dem Shark Island Campground (wir sind die einzigen Gäste) und fahren dann wieder runter in den Ort,

Lüderitz von Shark Island aus gesehen

um unsere Vorräte aufzufrischen. Hier ist am Freitag Mittag die Hölle los, jeder ist am einkaufen. Leider ist die Auswahl nicht mit Swakopmund oder Windhoek zu vergleichen und das Schlimmste: es gibt kein vernünftiges Brot!  Nachproviantiert fahren wir zurück zu unserer Campsite mit schönem Meerblick und hängen noch etwas ab. Am Abend laufen wir runter in den Kernort und essen lecker Austern und lokalen Fisch beim Portugiesen. Zurück geht es im Dunkeln für wenige N$ per Taxi.

25. Mai 2019

Nach dem Frühstück stellen wir fest, dass es nach der Kälte gestern Abend schon wieder sehr warm ist. Wir satteln SUMO und machen uns auf den Weg zum „Diaz Point“.  Bartolomeu Diaz, ein portugiesischer Seefahrer, der als erster Europäer die Südspitze Afrikas umsegelte, hat hier am 25. Juli 1488 eine Kreuzsäule errichtet, um die Inbesitznahme des Landes für Portugal anzuzeigen. Unterwegs sehen wir noch einige Flamingos.

Schlafende Flamingos: Kopf unter Flügel, einbeinig stehend

Am Point angekommen, erkunden wir zunächst einen aufgelassenen Campground, den Leuchtturm und die umliegenden verlassenen Gebäude.

Leuchturm mit Ruinen @ Diaz Point

Auf einer nahen, kleinen Insel sonnen sich die Robben.

Faule Robben

Nicht weit von hier liegt auch Halifax Island, wo wir mit dem Fernglas die Pelikan…, nein die Pinguin Kolonien sehen können. Von der Kreuzsäule (Kopie von 1921) aus hat man einen schönen Blick auf Buchten und Meer.

Diaz Point und Robben-Spanner

Wir erkunden noch einige weitere Buchten u.a. die „Knochenbucht“, wo haufenweise Muschelschalen liegen. Das Ende der Tour bildet die „Große Bucht“ mit schönen Brechern (aber kein Surfer).

Surfers Paradise

Vor einem Bad im Meer testet Elke erst mal die Wassertemperatur mit den Füßen. „Das Wasser ist Kneipp-geeignet, Schwimmen kann man vergessen“ ihr vernichtender Kommentar.
Zurück in Lüderitz tanken wir nach (diesmal müssen wir bar zahlen, keine internationale Creditcard möglich) und parken dann am Hafen. Wir flanieren etwas herum,

Hafenbereich

nehmen einen Drink im „Yacht Club“ und stärken uns dann mit einem späten Mittagessen in dem Restaurant „Essenszeit“. Während wir speisen laufen die Fischerboote ein und die Arbeiter gehen von Bord. Sie werden teilweise von ihren Familien empfangen und bringen oft einen dicken Fisch für letztere mit.
Den Rest des Tages relaxen wir auf dem Stellplatz bei Meeresblick.

Sorry, Stallorder: Sonnenuntergänge muss ich immer posten

26. Mai 2019

Wir verlassen Lüderitz und machen uns auf den langen und öden Weg zurück nach Aus. Vorher jedoch streht Kolmannskuppe auf der Bucket-List.

Kolmann (= Coleman, ein Einheimischer, der hier mal verdurstet ist

Ein Geisterort, aus den Zeiten des Diamond Runs.  Mittlerweile ergreift die Wüste wieder Besitz der Gebäude.

Hier ist wohl nichts mehr zu machen…

Manche Häuser sind aber noch ganz gut in Schuss.

Ein paar Fensterscheiben und man kann wieder einziehen

Wieder unterwegs schauen wir noch in Garub vorbei, wo wir Wildpferde und eine Herde der doofen Vögel sehen.

Verwilderte Pferde, vermutlich von den deutschen Schutztruppen ausgesetzt

Auch doofe Vögel müssen saufen

Bei Aus biegen wir auf die C14 ab und die Kompassnadel weist nun nach Süden. 170 km bis nach Rosh Pina führen durch mäßig interessante Gegend, erst beim Eintritt in die „Fish River Region“ wird es wieder interessanter und bergiger. Rosh Pina ist eine reine Minensiedlung. Wir wollen dort einen Track zum „Naukluft Rest Camp“ nehmen, welches zwar „temporary closed“ sein soll, aber vielleicht doch eine Möglichkeit zum Übernachten bietet? Leider stoppt uns ein verschlossenes Gate schon kurz nach dem Abzweig. Wir fahren zurück und weiter auf der C14 bis zum Oranje River, wo wir einen kleinen versteckten, wilden Stellplatz am Fluss finden.

Am Oranje Fluss

Elke will nicht schwimmen gehen, obwohl ich ihr versichere, dass im Oranje (fast) keine Krokodile sind.

27. Mai 2019

Die Nacht war ruhig und wir verlassen die kleine Campsite, um weiter in das Tal des Oranje vorzudringen. Die Strecke ist sehr kurvig, teilweise eng aber wunderschön.

Im Oranje-Tal

Unterwegs begegnen wir Horden von Baboons (auch Bärenpaviane genannt), die jedoch hier sehr scheu sind.

Affenbande

Als wir die C14 verlassen, kommen wir an einem riesigen Weingut vorbei – namibischer Wein, wer hätte das gedacht. Nun ist unser Ziel Ai-Ais, ein NWR-Campground im „Fish River Canyon“. Er ist sehr schön gelegen und da wir früh eintreffen finden wir auch noch einen guten Platz im Schatten eines großen Baums. Das Beste jedoch ist der große Pool.

Pool von Ai-Ais

Er wird mit Thermalwasser gespeist (33°C) und ist bei diesem Klima schon fast zu warm. Es gibt eine Bar und ein Restaurant, in dem wir uns am Abend Teile der Landplage medium rare gebraten schmecken lassen.

28. Mai 2019

Nach frühem Frühstück verlassen wir Ai-Ais und fahren die 70 km bis zum Gate des „Ai-Ais National Parks“. Für 170 N$ lassen sie uns rein und wir gondeln von einem Aussichtspunkt zum nächsten.

Flußschleife, erinnert uns an „Horseshoe Bend“ in Utah

Kleiner Köcherbaum vor Panorama

Der „Fish River Canyon“ ist weltweit der zweitgrößte nach dem Grand Canyon, aber ebenso beeindruckend.

Grazie vor dem Abgrund

Nach extensiver Beknipsung verlassen wir den Park und graveln noch wenige km weiter bis zum „Canyon Roadhouse“, wo wir uns früh auf einer Campsite abstellen.
Hier gibt es wieder einen Pool, den wir nutzen, ein schwaches Wifi für den Blog und ein total uriges Restaurant mit haufenweise Oldtimern, eingerichtet wie eine Werkstatt.

Canyon Roadhouse

Der Käsekuchen ist zu empfehlen, das Abendessen auch.

29. Mai 2019

Kurz vor dem Verlassen des urigen Roadhouse treffen wir noch ein Paar aus dem Kreis Siegburg. Wir holen noch etwas Cash aus dem ATM im Restaurant und machen uns dann auf den Weg nach Keetmanshoop. Dort angekommen, füllen wir einen unserer Tanks wieder auf. Wir suchen immer eine Tankstelle, bei der man mit Kreditkarte bezahlen kann. Cash/Bargeld artet hier in Namibia immer in dicke Banknotenbündel aus, der größte Schein hat einen  Wert von 200 N$ (=€ 12,55), oft spuckt der ATM aber nur Hunderter aus. Man weiß nie was man bekommt, Namibia Dollars oder südafrikanische Rand. Beide Währungen sind in Namiba gleichwertig und werden akzeptiert. Andererseits werden N$ in Südafrika nicht genommen. Eine Tankfüllung kostet etwa 2500 N$.
Wir verlassen das wenig ansprechende Keetmanshoop und streben zu den Köcherbäumen. Unterwegs erleben wir unsere erste Wasserdurchfahrt!

Wir werden hier gleich versinken…

Aber wir halten nicht bei der üblichen teuren Touristenfalle mit Käfig-Geparden, sondern fahren weiter zur „Mesosaurus Fossil Site“. Diese gehört zum Gebiet der Spitzkoppe-Farm. Als wir bei der Rezeption auch für den zugehörigen Campground ankommen, lädt uns der Senior-Chef Gil der Farm gleich zu einer Fossil-Tour ein. Mit von der Partie sind zwei Franzosen, die gestern Nacht neben uns gestanden haben. Wir folgen Gil mit unseren Fahrzeugen auf seinem Farm Drive. Er zeigt uns das alte Grab eines deutschen Unteroffiziers (gestorben 1904, sein Trupp war bei der Verfolgung von Viehdieben in einen Hinterhalt geraten)und sehr schöne Fossilien (Mesosaurus, 230 Mio Jahre alt)

Negativ-Abdrücke eines Mesasaurus

Am Schluss führt er uns in seinen Köcherbaumwald, inmitten eines „Giants Playground“,  lauter Felsstrukturen mit gestapelten Wackelsteinen (eine besondere Form der Erosion).

Köcherbaum mit Wackelsteinen

Eine Formation ist besonders musikalisch, Gil spielt zwei Lieder auf ihnen (mehr kann er nicht) , indem er verschieden große Felsen mit einem Stein anschlägt. Wir können solange bleiben wie wir wollen. Gil macht sich vom Acker, die nächste Tour wartet schon. Nach Rückfahrt zur Rezeption fahren wir 3km weiter tief in sein Farmland zu einem Bushcamp. Umgeben von Köcherbäumen stellen wir uns unter einen großen, schattigen Baum mit Riesen- Webervogelnest.

Stellplatz mit lärmenden Nachbarn

Wir können sie beobachten, wie sie am Abend zu ihren Nestern zurückkehren und viel Spektakel machen. Das war es dann für heute…bis auf den obligatorischen Sonnenuntergang!

Schon fast kitschig…

30. Mai 2019

Heute ist Fahrtag. Auf C15 und C17 geht es nach Norden. Wir fahren Achterbahn durch rote Dünen (auf und nieder immer wieder…).

Durch die Kalahari

Gegen 13 Uhr kommen wir auf der Auob Lodge an, wo wir einen schattigen Stellplatz auf deren Camplatz beziehen. Wir haben sogar nette Gäste.

Besuch auf der Campsite (und ich habe meien Armbrust nicht dabei!)

In der Lodge gibt es Wifi (lahm), einen Pool (eiskalt, 16 Grad!) und ein Restaurant. In letzterem spendiert mir Elke am Abend ein Dinner-Buffet (Vatertag!). Dazu gibt es afrikanischen Gesang des Küchen und Rezeptionspersonals. Der typische Lokalkolorit, den die Lodges mit vielen Busgästen (hier: Holländer, Namibia in 15 Tagen) alle bieten.

31. Mai 2019

Die C15 führt uns durch hier mal durch die rote Kalahari

Rot-brauner Sand – Australien läßt grüßen!

und  weiter zur C20 durch das grüne „Charcoal Valley“. Obwohl Namibia nur wenig Bäume hat, werden diese denoch exzessiv gefällt und zu Holzkohle verarbeitet. Man bekommt die Kohle jedoch hier kaum zu kaufen, da alles in den Export geht. Über viele km sieht man nur noch Baumstümpfe und immer wieder die Holzkohlefeuer.
Irgend eine D-Straße führt uns an der „Bagatelle Lodge“ vorbei. Leider war von den 5 Campsites, die sie neben dem Lodgbetrieb anbieten, keine frei.
Unterwegs sehen wir Antilopen, Zebras und viele Pferde.
In Rehoboth biegen wir links ab und fahren noch ein paar Meilen bis zum Lake Oanob (ein Stausee), wo wir trotz Wochenende und Windhoek-Nähe noch problemlos einen Stellplatz in Wassernähe bekommen.

Stausee

Das Restaurant liegt direkt über dem See – was wir natürlich gerne für Sundowner und Dinner nutzen. Für den Fleischfresser von uns gibt es Oryx (Landplage), Eland (auch Eleneantilope genannt) und Gnu (heißen hier Wildebeest) – natürlich medium rare! Als wir ins bett gehen wollen und Licht im Camper machen werden wir überfallen! Von Millionen winziger Eintagsfliegen, die sich vor dem Licht auf dem Moskitonetz ballen. Natürlich finden bei diesen Insektenmassen einige ihren Weg nach innen. Elke schließt sofort die Fenster und wird dann zur Massenmörderin.

01. Juni 2019

Die 80 km bis Windhoek sitzen wir auf einer Backe ab und stürzen uns dann ins wilde Shopping im „Maerua Superspar“. Hier gibt es alles, was Gaumen, Magen und Darm und Leber erfreut. Mit einem überfüllten Einkaufswagen verlassen wir den Gourmettempel und fahren tanken und zum altbekannten Urbancamp.net Campground. Wir bekommen sogar die gleiche Campsite wie beim letzten mal. Wir haben leichte Probleme alle Voräte zu verstauen. Aber weiter im Norden wird das Angebot wieder dürftig. Wir sind zwei Tage hier, da wir noch einmal (Bett-) Wäsche waschen lassen wollen. Ausserdem müssen wir die Leichen beseitigen (Minifliegen).
Am Abend holen uns Jochen und Antje ab und wir gehen wieder mal in Joe`s Beerhaus zünftig essen.

Impressionen in Joe´s Beerhouse

02. Juni 2019

Servicetag. Unsere Dieselheizung (Truma) geht nicht mehr, sie zündet nicht. Die Portale müssen nach 3000 km auch mal wieder überprüft werden. Portale sind völlig ok, kein Tropfen Ölverlust. Truma lässt sich mit keinem Trick starten, Die Dieselpumpen funktionieren (es riecht nach dem Einschaltem nach Diesel), vermutlich ist der Glühstift hin. Natürlich kein Truma-Service in ganz Afrika. Elke macht noch etwas Handwäsche. 
Ich räume unser Gasfach leer, das einer kleinen Düne ähnelt, so staubig ist es. Der Staub dringt durch die Gasentlüftung im Boden des Gasfachs ein und schleicht sogar weiter bis in unseren Camper und das Besteckfach. Die Entlüftung wird jetzt gnadenlos abgeklebt – der deutsche TÜV würde deshalb ohnmächtig. Lieber tot als versandet.

Eine schöne Eidechse kommt uns besuchen

Jochen kommt vorbei und stellt uns seine geplante Tour vor. Er ist hauptsächlich an Kenia interessiert und will Sambia und Tansania schnell durchqueren. Wir müssen uns das noch mal genau überlegen, ob wir da mitfahren wollen. Elke hat nur noch 4 freie Seiten in ihrem Pass, das könnte knapp werden. 4500 km bis Nairobi und zurück, das ist verdammt viel Fahrerei. Wir vereinbaren, uns bei den Victoria-Fällen zu treffen und uns bis dahin zu entscheiden.

03. Juni 2019

Nachdem mir Jochen am Morgen telefonisch die Adresse von Dunlop gegeben hat, machen wir uns auf den Weg. Zunächst zum HQ von Gondwana, wo wir für den 10-12. Juni ein Zimmer in der „Namushasha Lodge“ buchen. Der Grund dafür wird später genannt. Danach fahren wir in das nördliche Industriegebiet zu Dunlop, wo ich meine Spur nachprüfen lassen will. SUMO zieht leicht nach links. Wir kommen auch bald dran, aber die (Vor-)Spur ist völlig ok. Der Mechaniker schlägt vor die beiden vorderen Reifen zu rotieren. Das wird gemacht, Elke geht zum Zahlen und kommt zurück mit der Nachricht: kostenlos! Da die Spur ok war, wollten sie auch kein Geld. Kann uns nur recht sein. Hat aber alles nichts genützt, SUMO zieht immer noch leicht nach links. Egal, damit können und müssen wir jetzt leben.
Kurz nach 12 Uhr verlassen wir Windhoek. Zunächst auf A1 und B1, dann biegen wir auf eine kleine D-Straße ab. Die Straße wird immer rauer und wir sehen viele Warzenschweine. Plötzlich stehen wir vor einem großen Eingangsportal zu der privaten „Erindi Game Reserve“ mit geschlossenem Tor. Oh Mann, müssen wir jetzt die ganze Strecke wieder zurück? Zum Glück erscheint ein schwerbewaffneter (MP) Wächter, notiert unsere Autonummer, erklärt uns die Regeln in der Game Reserve und lässt uns dann durch.
Hier gibt es wirklich viel Wild, wofür die diversen Hinterlassenschaften auf dem Track zeugen. Auch Elefanten-Kaka sehen wir reichlich. Die Dickhäuter leider nicht, dafür aber 12 Giraffen und diverse Antilopen.

Die sehen im wahrsten Sinne des Wortes hochnäsig aus

Auf der D2414 verlassen wir nach 10 km die Game Reserve und fahren durch wunderschöne Gegend

Tafelberg

weiter bis zur Farm Dinosaur´s Tracks, wo wir auf deren Busch-Campground ein schönes Plätzchen für die Nacht finden. Wir stehen hier wieder mal ganz allein. Die Dinosaurierspuren sind 219 Mio. Jahre alt und entstanden in feuchtem Sediment, das später mit Sand überdeckt wurde.

Ratespiel: 2 x Größe 40, einmal ohne Schuhe und 219 Mio Jahre älter, oben oder unten?

Sie stammen von aufrecht gehenden Raubsauriern, namentlich von einem Ceratosaurus und einem Syntarsus.

Saurierjäger Indiana Steve

Am Abend kommt noch der Farmeigner Herr Strobel vorbei und wir schwätzen lange.

04. Juni 2019

Heute schlafen wir etwas länger, was auch nicht falsch ist, denn draußen hat es nur 6°C, innen wenigstens noch 9°C. Dumm, dass unsere Dieselheizung kaputt ist. Aber sobald die Sonne aufgegangen ist, wird es sofort warm. Heute ist unser Ziel der Waterberg und der Tag wird zum Tag der Tiere. Zunächst säumen unzählige Warzenschweine die Straßenränder (neue Landplage). Antilopen sind schon kein Foto mehr wert, die 10-12 Giraffen direkt an der Straße aber schon. Wir fahren wieder an einer „Game Reserve“ vorbei, wo es wohl auch Löwen geben soll, zu mindest warnen Schilder an den Zäunen davor. Leider lässt sich der König der Tiere nicht blicken.
Wir erreichen den Waterberg und beschließen nicht den NWR-Campground anzufahren, sondern die „Waterberg Wilderness Lodge“. Wir bekommen problemlos eine schöne Campsite und buchen spontan den abendlichen Game Drive. Hier soll es Nashörner geben (wer`s glaubt?).
Zuvor gönnen wir uns noch eine Erfrischung in dem kleinen Pool nicht weit von unserem Stellplatz entfernt.
Um 16:30 Uhr geht es los mit einem Landrover 10-Sitzer. Unser Landy ist fast voll belegt mit uns, Australiern und einem Franzosen. Wir sehen Kudus, Warzenschweine, Impalas, Kippspringer, Wildpferde und… Wahnsinn: FÜNF NASHÖRNER. Und zwar aus nächster Nähe (bis zu 5 m).

Der Pascha macht Siesta und Geräusche…

Die Rhinos hier sind Menschen gewöhnt und ganz friedlich. Der Pascha präsentiert sich uns erst in seiner vollen Pracht und legt sich dann für eine Weile zur Ruhe. Die anderen vier grauen Giganten mümmeln Gras.

Mutter Rhino mit Teenager-Kalb

Ob das Gras mit Zwiebelkraut versetzt war? Wir wissen nun auch wie Rhinozerosse furzen: laut und lang andauernd.
Vor Sonnenuntergang gibt es noch einen Sundowner aus der Kühlbox – umgeben von den Nashörnern. Kurz vor der völligen  Dunkelheit sehen wir noch einige Giraffen und einen kapitalen Kudu.

Langhals am Abend

Der Fahrer setzt uns schließlich direkt vor Sumo ab. Dieser Game Drive hat sich gelohnt!

05. Juni 2019

Wir verlassen früh das schöne Waterberg-Plateau (so hieß auch unsere Campsite)

Waterberg Plateau

und richten SUMO`s Kuhfänger nach Nordosten aus, Richtung Caprivi Streifen. 
Doch zunächst steht als Zwischenziel der größte, je gefundene Meteorit an. 50 t schwer und hauptsächlich aus Eisen und Nickel bestehend. Vor 80.000 Jahren schlug er hier ein und wurde zufällig 1920  von einem Farmer (Hoba-Farm) entdeckt, als sein Pflug gegen etwas metallisches schlug und kratzte. Man kann an Schleifstellen deutlich das Eisen/Nickel Metall sehen.

Hoba-Meteorit. Glänzende Stellen zeigen den Metall-Charakter

Mittlerweile ist der Fund des Farmers ein namibisches „National Monument“.
In Grootfontain tanken wir noch mal nach und fahren dann noch etwa 60 km bis zum urigen „Roy´s Camp“. Hier sind wir als „Overlander“ besonders willkommen, sogar mit dezidierter Campsite. Ein sehr liebevoll eingerichtestes und günstiges Camp.

Privatstellplatz

Auch einen kleinen Pool (20°C), mit Zulauf aus einer alten Badewanne, gibt es, den wir natürlich sofort zur Erfrischung belegen. Das angebotene Abendessen nehmen wir natürlich auch gerne an. Vorher laufen wir vor Sonnenuntergang noch zu einem nahe gelegenen Wasserloch, um ein paar Tiere beobachten zu können.

Warzenschwein am Wasserloch

06. Juni 2019

Wir hatten gestern schon entschieden, noch eine Nacht in Roy´s Camp zu bleiben, um heute eine Exkursion zum Living Museum der „San“ (auch Pygmäen oder Buschvolk genannt) zu machen. Nach dem Frühstück geben wir erst alle Fleisch- und Wurstwaren, sowie unsere Eier bei Roy ab. Kurz vor dem Abzweig zum „Museum“ ist eine Veterinärkontrolle (nahe der Botswana-Grenze). Beide Staaten erlauben keine Fleischtransfers in das jeweils andere Land.
Nach 75 km schlechter Gravel Road  geht es noch 4 km einspurig auf sehr sandiger Busch-Piste weiter, bis wir die San-Siedlung erreichen. Man kann aus mehreren geführten Programmen wählen, wir entscheiden uns für „Crafts in the Village“. Nach Zahlung unseren Tourpreis fahren wir zurück in Richtung Campsite, wo auch das „Museum“ ist.

San „Museum“

Unser Guide im Lendenschurz (sein Kopf geht mir bis zum Bauchnabel) spricht hervorragend Englisch und ist unser Übersetzer. Da die San Nomaden sind, bieten sie architektural eher wenig (Grashütten), dafür aber viel bei den Bush-Skills!
Zunächst zeigen sie uns wie man mit zwei Stöcken Feuer macht: Ratz, fatz wird ein Stock in einer Kuhle eines anderen gerollt (etwas Sand für die Reibung wird hinzugefügt)

Gemeinsames Feuer-machen: jeder darf mal „rubbeln“

und nach kurzer Zeit fängt es an zu rauchen. Die Glut wird auf trockenes Gras gegeben, etwas vorsichtig gepustet und voilá: das Feuer brennt.
Nun werden Elke und ich gemäß den Gender-Traditionen der San getrennt:
Elke muss einen „Perlen“-Armband aus natürlichen Resourcen fädeln und ich muss einen Bogen bauen (mit San-Hilfe). Das geht erstaunlich schnell, obwohl sogar die Bogenschnur erst aus Fasern gefertigt wird. Und schon muss ich mit meinem Bogen mit auf die Pirsch.

Trotz Tarnkleidung: wen sieht die Giraffe wohl zuerst?

Aber das Jagdglück ist uns nicht hold: alle drei Schützen verfehlen das Ziel- no food!
Auch die San sind nicht mehr das, was sie mal waren… Die winzigen Bogen sind nicht ohne, sie sollten nicht töten, sondern nur das Gift eines speziellen Wurms auf das Wildbrett übertragen, das daran dann verendet. Eine Giraffe braucht für den Exitus 2-3 Tage, eine aufsässige Ehefrau nur wenige Minuten (wo gibt es diese Würmer?).
Elke hat derweil ihre Schmuck-Aufgabe erledigt.

Frauenaufgaben: alles was nicht die Jagd betrifft

Natürlich kaufen wir Kette und Armband, sowie den Bogen mit drei Pfeilen. Alles kommt der hiesigen San-Community (81 Menschen) zugute. Ein sehr schönes Erlebnis.
Wir blockern die 80 km zu Ray’s Camp zurück

Eingang zu Ray’s Camp

und machen es uns wieder gemütlich. Heute gibt es mal wieder BBQ, Würstchen mit Tomatensalat. Keine Tiere am Wasserloch.

07. Juni 2019

Wir verlassen Roy´s Camp und lassen SUMO nach Rundu rollen.

Endlich hat Elke mal diesen „Tucan“ erwischt (Monteiro’s Hornbill)

Langweilige Gegend, keine Tiere, es geht fast immer nur geradeaus. Wir kommen durch mehrere kleine Ortschaften, wo ein Kral neben dem anderen liegt. Die Menschen leben hier noch in Holz/Lehmhütten, oder zusamengeschusterten Wellblechbauten. Dazwischen haufenweise Ziegen und Rinder. In Rundu kaufen wir ein (das Angebot ist eher mau) und tanken voll. Kaum stoppen wir, sind neben dem Tankwart gleich zwei Boys an SUMO dran krabbeln auf ihn rauf und waschen die Scheiben und Rückspiegel. Ein paar N$ gibt es dafür. Hier sind wir fast die einzigen weißen Menschen. Nicht weit von der Ortsgrenze von Rundu fahren wir die schöne Kaisosi River Lodge am Okavango Fluß (Grenze zu Angola) an, wo wir ein schattiges Plätzchen auf Gras für SUMO belegen, mit persönlichem Badezimmer für seine Besatzung. Natürlich gibt es auch einen Pool direkt am Fluss, den wir versuchen mit unserer Körperwärme zu erhitzen.

Naturpool mit frostsicherem Badegast

Das Abendessen wird uns stilvoll in der Lodge kredenzt (wir werden langsam dekadent…).

08. Juni 2019

Von der  Kaisosi River Lodge geht es weiter wie gehabt (Krals, Rinder,…)

Typischer Kral an der Straße

bis wir hinter Divundu zu den „Popa Falls“ fahren, die eher kleine Stromschnellen darstellen.

Popa Falls

Immerhin sehen wir unser erstes Flußpferd

10% von einem Hippo

Noch 2 km weiterliegt die Nunda Lodge direkt am Okavango, wo wir uns für zwei Tage einquartieren. Im Fluß wimmelt es von Krokodilen und Hippos, aber Elke will partout nur im Pool baden…

09. Juni 2019

Vormittags Krokodil- und Hippo watching und Elke macht einen leckeren Kartoffelsalat. Am nachmittag haben wir einen Game Drive in die „Mahangu Game Reserve“ gebucht. Mit einem deutschdn Paar zusammen fährt unser Guide in die Reserve. Und dann… Tiere satt! Zebras, diverse Antilopen, Warzenschweine, Affen, Hippos, Giraffen Gnus und… Elefanten. Wir lassen einfach mal die Bilder für sich sprechen:

Steppen-Zebras

Kapitaler Kudu

Impalas

Flußpferde mal nicht in demselben

Herablassender Blick

Gnu und Elefantenhintern

Das Beste und Dickste zum Schluß

10. Juni 2019

Wir verlassen die schöne Nunda Lodge und fahren weiter gen Osten. Es geht fast geradeaus und durch Nationalparks mit Elefantenwarnungen. Und tatsächlich, kurz nach Einfahrt in das Parkgebiet sehen wir zwei große Herden von ihnen. Leider waren wir mit 100 km/h zu schnell unterwegs für ein Foto.
Nach langweiligen 250 km erreichen wir die Namushasha Lodge. Hier haben wir für zwei Nächte ein River-Chalet mit schönem Blick über einen Flußarm gebucht.

Flußblick

Beim ersten Drink auf dem Sundowner-Deck sehen wir prompt einen Elefanten weit hinten spazieren.

Das Zimmer ist rustikal aber sehr nett.

Baldachin aus Moskitonetzen

Gegessen wird über dem Fluß.

Outdoor Restaurant

11. Juni 2019

Mein (Stefan) Geburtstag!
Deshalb sind wir in dieser Lodge. Nach dem Frühstück gehen wir am Fluß spazieren (Buschtrampelpfad) und bereiten uns auf unsere dreistündige Bootsfahrt am Nachmittag vor. Es geht in Meandern den Fluß erst flußabwärts und dann wieder zurück. Gegen Ende gibt es dann den obligatorischen Sundowner im Busch, bis wir kurz nach Sonnenuntergang wieder bei der Lodge eintreffen.
Resultat: 3 Krokodile, unzählige Hippos, einige Antilopen, ein Wasserwaran und Vögel aller Arten.

Bee-Eater

3m Handtasche

Hippo-Geknubbel

Auch gerne mal solo…so einen Prachtkörper muss man mal herzeigen!

Wasser- Waran

Und zum Schluß natürlich…

Überaschung nach dem Dinner: Damen-Ständchen

Happy Birthday auf afrikanisch

und eine Riesentorte.

Schoko-Cremetorte Namushsha-Style mit Kerzen

Die nächsten fünf Mahlzeiten werden einseitig, süß und sehr kalorienlastig… Unser Kühlschrank ist nun bis zum Rand gefüllt.

12. Juni 2019

Leider müssen wir heute die nette Lodge verlassen.
Wir haben als nächstes Ziel die „Namwi Island Lodge“ im Visier – empfohlen von Jochen. Der Weg dorthin ist nicht sonderlich interessant, der Abzweig zur Lodge dagegen schon, da ich ziemlich kurbeln muss, um den tiefhängenden Ästen auszuweichen. Als wir ankommen, steht Jochen schon mit seinem Unimog da. Wir setzen uns zusammen und vernichten zunächst mal weitere Stücke vom Geburtstagskuchen. Dann müssen wir den beiden gestehen, dass wir doch nicht mit ihnen bis nach Kenia fahren werden, es ist uns einfach zuviel Fahrerei: 4500 km bis Nairobi und die gleiche Strecke nochmal zurück. Wir haben entschieden, dass wir uns diesmal doch „nur“ auf Namibia, Botswana und Südafrika konzentrieren. Kein Problem für Jochen und Antje. Beim abendlichen BBQ bekommen wir den Tip für eine Lodge am Chobe River, von der aus wir den Nationalparkark und die Victoriafälle per Touren erkunden können. Selbst mit dem Unimog in den Park zu fahren ist extrem teuer, die 7,5 t von SUMO schlagen mit Kosten von € 150/Tag zu.

Abendstimmung am Fluß

13. Juni 2019

Zeimlich früh fahren Jochen und Antje schon los, sie müssen noch tanken und ein paar Dinge in Katima Mulilo erledigen. Wir treffen uns wieder an der Straße nach Botswana. Zusammen erledigen wir die Ausreise aus Namibia und die Einreise nach Botswana. Gut, wenn man einen kundigen Guide (Jochen) dabei hat.

Weiter geht es in Botswana.

Bilder Namibia

4 Gedanken zu „Namibia

  1. Liebe Elke, lieber Stefan,

    Ihr habt eine tolle Schreibe und spannendes vor Eich! Danke, dass Ihr uns teilhaben lasst! Weiter eine tolle Zeit und toi, toi, toi mit Eurem SUMO! Wir sind lesend bei Euch!
    Wir haben jedenfalls im Etosha die Jagdtrophäen Löwe, Rhino, Elefant etc. schon mit Pixeln erlegt!
    Liebe Grüße Manu und Henning

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